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Kampfsport

... kompromißloser Einsatz

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Wettkampftraining ist Sportkarate auf höchstem Niveau. Trainiert wird im höheren Level, oft bis zur Leistungsgrenze.
Beim Wettkampfkarate werden folgende Eigenschaften vorausgesetzt und weiter durch das Training geprägt:

  •         Körperliche Energie, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer
  •         Mut
  •         Starkes Selbstbewusstsein
  •         Akzeptanz von Sieg und Niederlage
  •         Energie
  •         Durchhaltewille
  •         Fairness

 


Wettkampfarten:

Kumite

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Grundsätzlich ist jeder Schlag, Stoß oder Tritt technisch vorschriftsmäßig, mit voller Kraft, schnell und rhythmisch auszuführen.  Das tatsächliche Treffen des Gegners ist untersagt und gilt je nach Heftigkeit des Körperkontakts als Foul bis schweres Foul, das sogar zur Disqualifikation des Verursachers führen kann.

Die Kampfzeit ist normalerweise auf zwei Minuten begrenzt, kann aber bis zu drei Minuten betragen, was den Karateka ein stark angriffsorientiertes Verhalten aufzwingt. Mannschaften bestehen bei den Männern aus fünf Startern und zwei Ersatzmännern, bei den Frauen aus drei Kämpferinnen und einer Ersatzfrau.

Die Wettkampffläche besteht aus Tatami- Matten und hat die Abmessungen 8 mal 8m.

Das Übertreten der Linie bringt für den betreffenden Karateka Bewertungsnachteile mit sich, da er entweder eine Verwarnung oder Strafpunkte, der Gegner jedoch eventuell Punktgutschrift erhält. Gewertet wird nach Wettkampfreglement, häufig durch Flaggen- oder Pfeifensignal. Es gibt zwei bis vier Seitenkampfrichter, den Kampf führt der Hauptkampfrichter; über den gesamten Kampf wacht ein Kampfinspektor.

Zugelassene Trefferflächen: Kopf, Gesicht, Hals, Brustkorb, Bauch, Rücken, wobei an Kopf, Gesicht und Hals kein Auftreff-Kontakt erfolgen darf.

 

Kata

Die Kata-Mannschaften bestehen grundsätzlich aus drei Karateka, die synchron eine Formübung darbieten. Gewertet wird im Einzelkampf eine Pflicht-Kata (Shitei-Kata), die in der Wettkampfausschreibung vorgegeben wird, und eine Wahl-Kata (Tokui-Kata), die jeweils aus traditionell genau vorgeschriebenen Bewegungsfolgen bestehen. Von fünf oder sieben Kampfrichtern wird die Darbietung mit einem Punktsystem nach folgenden Kriterien bewertet:

  •  exakte Ausführung der Techniken gemäß dem jeweiligen Stil
  •  korrekter Bewegungsablauf
  •  richtiger  Rhythmus
  •  Geschmeidigkeit der Bewegungen
  •  kraftvolle, exakte Ausführung
  •  Dynamik des Bewegungsablaufs
  •  kämpferischer Gesamteindruck